Im Juni 2008 zeichnete die OeEB erstmals Fondsanteile in Höhe von 30 Mio. Euro am European Fund for Southeast Europe (EFSE). Seitdem wurden die Anteile mehrfach aufgestockt. Zuletzt wurde im November 2025 eine neue Beteiligung in Höhe von 20 Mio. Euro unterzeichnet. Aktuell hält die OeEB Anteile in Höhe von insgesamt rund 75 Mio. Euro.
| Projektname | European Fund for Southeast Europe (EFSE) |
| Region | Süd-Ost-Europa |
| Sektor | Finanzsektor / Mikrofinanz / KMU |
| Service | Investitionsfinanzierung |
| Projektvolumen OeEB | 75 Mio. Euro |
| Fondsdomizil | Luxemburg |
| Internationale Klimafinanzierung laut UNFCCC | Nein |
| Additionalität | Finanzielle Additionalität |
| Projektpartner |
European Fund for Southeast Europe (EFSE) |
Bei EFSE handelt es sich um einen Mikrofinanzfonds, der über lokale Finanzinstitutionen Kleinkredite für Mikro-, Klein- und Mittelbetriebe (MKMUs) in Südosteuropa und der Südkaukasusregion zur Verfügung stellt.
Die Investitionen des EFSE und die Arbeit der EFSE Development Facility tragen maßgeblich dazu bei, die lokalen Finanzsektoren weiterzuentwickeln, das Umfeld für Unternehmen zu stärken und den Zugang zu Finanzprodukten zu verbreitern.
Über die Beteiligung der OeEB an EFSE wird ein wichtiger Beitrag zur Deckung des Kapitalbedarfs des Fonds und damit zur Förderung und Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung der Region geleistet. Zudem ist ein Teil der von der OeEB bereitgestellten Mittel für MKMUs im Eigentum oder unter der Führung von Frauen zweckgewidmet, wodurch zur Verbesserung des Zugangs zu Finanzierungen für Unternehmerinnen beigetragen wird.
Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich EFSE zu einem der größten Fonds weltweit für Entwicklungsfinanzierung mit einem Portfolio von über 1,3 Mrd. Euro entwickelt.